UPDATE: Operation „Marzahn-Klingeltausch“ abgebrochen – Wenn Kriminellen der Scheinwerfer zu hell wird
Erinnert ihr euch noch an meinen Beitrag vom 10. Juli 2026?
Genau, die „Logik by Reimer“-Analyse über die merkwürdige Baustelle auf dem Privatparkplatz nahe der Borkheider Str. 15-9. Zwei Seecontainer, ein dunkler Transporter als massiver Sichtschutz und zwei...
Der Player erscheint erst nach einem Klick auf Vorlesen oder Beitragsvideo. VTT-Follow wird nur bei vorhandener Untertiteldatei aktiviert.
Genau, die „Logik by Reimer“-Analyse über die merkwürdige Baustelle auf dem Privatparkplatz nahe der Borkheider Str. 15-9. Zwei Seecontainer, ein dunkler Transporter als massiver Sichtschutz und zwei angebliche Handwerker, die mit einem winzigen Einkaufswagen ausrückten, um angeblich Sprechanlagen für Nordlicht und DeGeWo auszutauschen. Alles passierte ausgerechnet im exakten Zeitfenster eines Einbruchs in der 9. Etage meines Hauses, auf das die Herren von ihrem Posten aus perfekten Blickfang hatten.
Ich hatte damals nicht nur den Artikel veröffentlicht, sondern meine detaillierten Beobachtungen auch offiziell beim Polizeiabschnitt 33 gemeldet (Vorgangsnummer: 260710-0322-100025). Und was soll ich sagen? Sentinel-Portal wirkt.
Das heutige Bild spricht Bände. Die roten und blauen Container stehen noch immer exakt an derselben Stelle. Aber wisst ihr, was fehlt? Jedes Anzeichen von Leben. Nur wenige Tage nachdem mein Artikel online ging und die absurde Logistik öffentlich seziert wurde, herrschte auf der angeblichen Großbaustelle plötzlich absolute Totenstille. Die „Handwerker“ sind fluchtartig verschwunden, der Sichtschutz-Transporter ist weg, und seit nunmehr Wochen wurde hier nicht ein einziger Schraubenzieher mehr bewegt.
Wenden wir hier noch einmal ganz einfache Logik an: Welche legitime Baufirma, die einen echten Großauftrag zur Modernisierung von Wohnungen in Marzahn abwickelt, lässt ihre schweren Seecontainer wochenlang unangetastet und verlassen auf einem Privatparkplatz stehen? Richtig: gar keine. Echte Baufirmen haben strikte Fristen, Baupläne und Container-Standmieten, die jeden Tag Geld kosten.
Wer aber fluchtartig seine Zelte abbricht, weil ein Anwohner plötzlich die richtigen Fragen stellt und die Sachlage messerscharf ins Netz stellt? Kriminelle, deren Tarnung aufgeflogen ist. Der Standort war schlichtweg verbrannt. Die Legende vom fleißigen Klingeltausch war öffentlich demontiert und das Risiko, beim Ausspähen weiterer Wohnungen oder dem Vorbereiten des nächsten Einbruchs erwischt zu werden, war durch den Bericht auf Sentinel-Portal zu groß geworden.
Das ist die Kraft von aufmerksamer Nachbarschaft und schonungslosem Lokaljournalismus. Wir wälzen hier nicht nur Gerichtsakten, sondern haben ganz offenkundig mutmaßliche Einbrecher aus unserem Viertel vertrieben, indem wir ihnen das Wichtigste genommen haben: ihre Unsichtbarkeit. Die Container stehen jetzt da wie ein verwaistes, rostiges Denkmal für einen kläglich gescheiterten Ausspäh-Versuch. Sentinel-Portal schaut hin – auch vor der eigenen Haustür.
Aber werden Sie vielleicht beobachtet und abgewartet, ob auch die Polizei meinen Beitrag nicht nur für ein Indiz, sondern einem Grund geboten hat, um dem auch einmal nachzugehen?
Sentinel Portal vergisst auch das nicht und wird berichten, ob sich doch mal was bewegt.