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Reicht der Korpsgeist über die Berliner Grenzen hinaus – und vielleicht sogar bis nach Karlsruhe?

Reicht der Korpsgeist über die Berliner Grenzen hinaus – und vielleicht sogar bis nach Karlsruhe?

Was ist, wenn auch dort diejenigen aus den eigenen Reihen geschützt werden? Ja, genau: Was ist, wenn auch die Höchstrichter dort ihre Grenzen sehen, wo es um Kollegen geht?

Nein, ich will es eigentlich nicht glauben. Ich sehe die Zeit, in der das Bundesverfassungsgericht nun nicht mehr geantwortet hat, sogar eher positiv. Ich denke, man sieht sich das dort gerade sehr g...

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Nein, ich will es eigentlich nicht glauben. Ich sehe die Zeit, in der das Bundesverfassungsgericht nun nicht mehr geantwortet hat, sogar eher positiv. Ich denke, man sieht sich das dort gerade sehr genau an. Aber ich schrieb es schon einmal und möchte es nochmals in Erinnerung rufen: Auch die Kreuzberger Gerichtspräsidentin Abel war einmal beim Bundesverfassungsgericht – und das wissen die Richter dort natürlich auch.

Nur, was hätten wir letztendlich davon, wenn auch dort weggesehen wird und wir die Sache wirklich noch über die deutschen Grenzen hinwegtragen müssen? Ich bin inzwischen das dritte Mal beim Bundesverfassungsgericht, und das in unter 12 Monaten. Sieht man sich den Verlauf an, wird man merken, dass ich schon einmal genau an diesem Punkt stand – und es teilweise wieder mit denselben Richtern zu tun habe.

Es heißt: Scheitert die Rüge am Kammergericht, bleibt einem nur noch der Schritt ans Bundesverfassungsgericht. Beim ersten Mal war ich vielleicht zu schnell, habe da aber schon vorhergesagt, wo wir heute stehen werden!

Beim zweiten Mal standen wir im Prinzip genau dort. Es war der Moment, als mir Richter Schumacher vom Kammergericht schrieb, ich möge von weiteren Eingaben absehen. Und das nur, weil er nicht verstehen wollte, dass es tatsächlich einen riesigen Unterschied macht, ob man das Verfahren in der Zivilabteilung ansiedelt oder ob es in die Familienabteilung hätte zurückgehen müssen. Denn Schumacher argumentierte im ersten Beschluss: Die Beschwerde wird abgewiesen, weil der Antragsteller nicht am Gewaltschutzverfahren teilnimmt. Diesen Beschluss machte er unanfechtbar – und ich habe ihn gerügt.

Er schrieb mir daraufhin, er sei zwar bereit, den Passus zu ändern, dass der Antragsteller nicht am Gewaltschutzverfahren beteiligt sei. Aber damit auch die juristische Schlussfolgerung zu ändern, die sich daraus ergab – und somit einzugestehen, dass er einen fundamentalen Fehler gemacht hatte –, kam für ihn nicht infrage.

Es ist einfach ein Faustschlag für jeden Rechtsuchenden, so etwas zu erleben. Ein Richter stützt sein Urteil auf eine bestimmte Tatsache, korrigiert diese Tatsache später, ändert aber nichts an dem unanfechtbaren Urteil selbst.

Daran sieht man wieder einmal, dass die Unabhängigkeit von Richter Schumacher schon damals falsch verstanden wurde. Man sagt zwar, wie ein Richter zur Urteilsfindung kommt, unterliege seiner Unabhängigkeit. Man sagt aber genauso, dass dieser Urteilsspruch unter Beachtung der Gesetze gesprochen werden muss!

Dies sollte einen Richter zur Anpassung und Korrektur des gesamten Urteils bewegen, nicht nur zur nachträglichen Kosmetik der Begründung! Hätte er es so gemacht, wie es seine Aufgabe von ihm verlangt, hätte er den familiären Zusammenhang erkennen und die Sache an das Amtsgericht Kreuzberg abgeben müssen.

Aber so etwas macht ein Richter Schumacher nicht. Er begründet eine Fristabweisung lieber mit der fehlerhaften Information, dass ein per eBO eingereichtes Dokument nicht einfach unterschrieben gültig sei. Hat man dann aber bewiesen, dass man die Frist gewahrt hat, verliert er zu seiner eigenen Fehlinformation plötzlich kein Wort mehr. Was hätte wohl in seinem Urteil gestanden, wenn ich es nicht rechtzeitig geschafft hätte zu antworten?

Richtig! Ich hätte ein ungültiges Dokument eingereicht.

So sind es hier über Monate hinweg vorsätzliche Fehler, die entweder dadurch entstehen, dass dieser Richter sich nicht über Gesetzesänderungen informiert, oder dass er seine richterliche Unabhängigkeit völlig verkennt.

Vielleicht ist es ja mein chinesisches Sternzeichen, das mich all das hier durchstehen und diesen Kampf immer weiterführen lässt. Denn ich bin im Jahr des Drachen geboren – und das hier ist das Herz der Sentinel-Welt!

Das Sentinel-Portal ist an dem Punkt entstanden, als ich merkte: Bei den einen ist es der Korpsgeist, bei den anderen vermutlich die Angst davor, über einen Apparat zu berichten, der seine Macht so deutlich demonstriert und sich wie eine uneinnehmbare Festung aufbaut.

Das ist mein Vorteil. Denn eine Festung war immer nur so lange sicher, wie der Drache ihre Schwachstelle noch nicht kannte. Ab dem Moment verliert die Festung an Stabilität – und der Drache reißt sie ein.

Jetzt kommt mir nicht mit dem einen Mutigen, der den Drachen dann ja doch zu Fall brachte. Der kommt nämlich nur, wenn sein Volk angegriffen wird. Und nicht, wenn jene angegriffen werden, die das eigene Volk tyrannisieren. Wer eine Macht ausnutzt, die er nicht haben sollte, schadet dem Volk genauso wie ein Drache, der eine Feuerspur hinterlässt, obwohl er eigentlich nur einen Einzigen treffen wollte und trotzdem alle drumherum mitgerissen hat.

Ich bin ein Mensch, und ich brauche oft etwas zum Herunterkommen, wenn ich davor intensiv gearbeitet habe – wie etwa an der Entwicklung des Master-Dossiers. Oft gehe ich dann raus, fliege eine Runde mit der Drohne und genieße auf dem Display oder in der VR-Brille diesen kleinen Moment Freiheit.

An anderen Tagen versuche ich, meinen Kopf durch Kreativität freizubekommen. Aber nicht einfach nur durch Hinsetzen und Malen. Ich versuche, meine aktuellen Gedanken in etwas Reales umzuwandeln. Etwas zu erschaffen, das nicht einfach in der Ecke landet, sondern mich genau an diesen Antrieb erinnert. So ist das hier entstanden:

Drache

Diese Figur spiegelt die Gedanken wider, denen ich eigentlich zu entfliehen versuche, um den Kopf freizubekommen – und die mich am Ende doch wieder an genau diese heftigen Probleme erinnern.

Wo ich mir nur denke: Alter, man zeigt mich an, weil ich jemanden in einem Beitrag erwähnt habe – in einem Kontext, in dem es ohnehin nur um Personen gehen kann, die unmittelbar zum Thema gehören. Und man will mir sagen, es sei falsch zu tun, was mein Psychologe mir geraten hat (den ich übrigens erst brauche, seit ich diesen Ärger mit der Justiz habe).

Er sagte nämlich, ich soll es mir von der Seele schreiben und dabei kein Blatt vor den Mund nehmen. Die anderen suchen nur dann nach Fehlern, wenn sie wissen, dass du eine Gefahr für sie bist. Ansonsten kann jeder mit offenen und ehrlichen Worten leben, Kritik akzeptieren und sich dem Ganzen in einem fairen Wortabtausch stellen.

Dazu war ich die ganze Zeit bereit! Ich habe mehrfach zur öffentlichen Stellungnahme aufgefordert. Aber davor haben diese Menschen Angst! Sie wollen einfach nicht, dass diese Sache an die Öffentlichkeit kommt. Aber warum tut man erst Dinge, die man im Nachhinein nicht öffentlich vertreten kann? Und das Einzige, was einem dann noch einfällt, ist, denjenigen strafrechtlich zu verfolgen, der es deutlich ausspricht.

Ich kann das hier Gezeigte – und auch jede scharfe Äußerung, die mal gefallen ist – voll und ganz vertreten. Ich stehe zu einer Strafe, aber nur, wenn sich das Gericht davor tatsächlich mit dem auseinandergesetzt hat, was der Auslöser für meine Worte war. Sagt man dann immer noch, meine Reaktion war nicht gerechtfertigt, darf man mich gerne verurteilen!

Wenn mich jemand von den hier Beteiligten anzeigt, sollte er sich bei der Anzeige auch die Zeit nehmen, die Vorgeschichte zu erzählen, die mich überhaupt erst hierhin getrieben hat. Was stattdessen versucht wird: Man will aus der eigenen Eskalation noch Profit schlagen, nachdem man den anderen erst auf die Palme gebracht hat und genau weiß, dass alle im System nur wegsehen und schweigen.

Wenn man auf dieser Seite ganz an den Anfang zurückgeht, wird man zwei Dinge feststellen. Erstens: Meine Worte wurden mit den Monaten härter und deutlicher. Und zweitens: Ich habe von Anfang an gesagt – ich gehe den Weg, bis es keine Instanz mehr darüber gibt!

Denn ich kämpfe hier zwar gegen Richter und einen pensionierten Polizisten, aber eben nicht gegen Götter! Und selbst wenn ganz Deutschland Hand in Hand eine Richterin bis nach Karlsruhe hoch schützen sollte: Ich habe etwas geschaffen, das mich daran erinnert, dass ich noch lange nicht an meiner Grenze angekommen bin. Jeden Morgen auf dem Weg ins Büro erinnert es mich daran, dass ihr euch hier jemanden zum Feind gemacht habt, der euch immer wieder die Hand gereicht und gesagt hat: "Seht doch hin, dann erkennt ihr das Übel und es artet nicht komplett aus."

Heute dürft ihr hierhin sehen:

ergebnis drache

Und begreift endlich: Dieses System ist nicht entstanden, um nur mich zu schützen. Es wird ständig weiterentwickelt, um dem Bürger Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, die eigentlich unser Land für ihn bereitstellen müsste. Werkzeuge, mit denen er seine Beweise gerichtsfest nach außen tragen kann. Denn wir wissen alle: Ich bin kein Einzelfall. Ich bin nur der Eine, der weiß, wie er sich dem System entgegenstellt!

Sicherlich hat die vierte Gewalt (die Presse) Angst davor, selbst einmal an so einen Richter zu geraten, und berichtet deshalb nicht. Dazu kann ich nur sagen: Klasse, mich haben sie ja von Anfang an zum Zerstören freigegeben. Aber wenn ein Bürger in derselben Not steckt, macht mir das keine Angst. Ich werde berichten! Und wenn nicht ich, dann eine unserer Reporterinnen – was der kommende Beitrag beweisen wird. 😉

Ich frage mich nur, wann man begreift, dass es für den Ruf dieses Landes alles andere als gut ist, wenn diese Schande erst über die Grenzen hinweg bekannt werden muss. Denn dass keiner sieht, was hier los ist, kann mir keiner mehr erzählen!

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