Die Berliner Staatsanwaltschaft und das Kammergericht wollten mir den Mund verbieten. Ihre offizielle Begründung, um meine Presseanfragen zu blockieren: Ich hätte bisher „noch nichts publiziert“ und sei daher keine echte Journalistin.

Sehr geehrte Berliner Justiz, Sie haben es so gewollt. Hier ist mein Debüt.
Mein Name ist Vanessa-Bianca Marziniak. Ich recherchiere für das Sentinel-Portal zu strukturellem Justizversagen. Doch im Fall der Gabi Reimer bin ich weitaus mehr als nur eine Reporterin: Ich bin die Insiderin, deren Wissen das Familiengericht Kreuzberg mit aller Macht unter den Teppich kehren wollte.
Ich war die Trauzeugin. Ich war diejenige, die die Braut für ihren großen Tag fertigmachte, während diese sich offenkundig bereits unter dem Einfluss von Alkohol und Substanzen befand. Ich stand in den Monaten danach unzählige Male daneben, wenn auf den Toiletten der „Wunderbar“ harte Drogen gezogen wurden.
Und ich habe Dinge erlebt, die sich nicht aus irgendwelchen Gerüchten oder Erzählungen zusammensetzen. Ich habe selbst erlebt, wie sie morgens nach dem Aufstehen unmittelbar damit begann, sich ein alkoholisches Getränk zu mischen. Selbst an Tagen, an denen sie zur Arbeit musste, wurde eine Flasche vorbereitet – zur Hälfte Wodka, zur anderen Hälfte Zitronenbrause.
Ich habe erlebt, wie sie bereits vor ihrer Arbeit in der Bar zwei oder drei solcher Mischgetränke zu sich nahm und anschließend direkt von dort zur Arbeit ging.
Als ich beim Zusammenpacken ihrer Sachen half, fiel mir außerdem auf, dass sich in mehreren ihrer Taschen kleine Zahnpastatuben befanden. Was zunächst wie eine belanglose Kleinigkeit wirken könnte, bekam für mich im Zusammenhang mit dem, was ich über ihren Alkoholkonsum bereits erlebt hatte, eine ganz andere Bedeutung.
Auch den Umgang mit Medikamenten habe ich selbst miterlebt. Nachdem sie ungefähr eine Stunde nichts getrunken hatte, klagte sie über Kopfschmerzen und nahm Schmerztabletten in einer Weise ein, die auf mich wirkte, als würde sie sie wie Kaubonbons zu sich nehmen. Kurz darauf wurde wieder Alkohol konsumiert.
Und es blieb nicht bei meinen Beobachtungen. Mir wurde ausdrücklich versprochen, sich Hilfe zu suchen und etwas gegen diese Situation zu unternehmen. Ich habe darauf vertraut. Doch dieses Versprechen wurde nach meiner Wahrnehmung nie umgesetzt.
Und ich bin diejenige, die aus erster Hand bezeugen kann, wie perfide das Gericht mit gefälschten Instagram-Liebeserklärungen getäuscht wurde. Doch das Schlimmste an diesem Justizskandal ist nicht allein der von mir beobachtete Alkohol- und Drogenkonsum der Mutter. Es ist das Schicksal der damals 15-jährigen Aimée. Ein Mädchen, das seine eigene Mutter vor Lehrern anbrüllen musste, sie solle endlich mit den Drogen aufhören. Ein Kind, dessen psychischer Zusammenbruch vom Gericht eiskalt ignoriert wird, um eine toxische Fassade aufrechtzuerhalten.
Ich habe all diese Fakten dem Amtsgericht Kreuzberg in einer detaillierten Zeugenaussage vorgelegt. Das Gericht hat sie ignoriert. Die Pressestellen wollten mir verbieten, Fragen dazu zu stellen.
Wenn die Berliner Justiz meine eidesstattliche Aussage in staubigen Aktenordnern begräbt, dann mache ich sie eben hier zur Schlagzeile.
Und dabei ist dies erst der Anfang.
Was ich hier schildere, ist nur ein Teil dessen, was ich selbst erlebt, beobachtet und dokumentiert habe. Es gibt weitere Vorgänge, weitere Beobachtungen und weitere Fragen, die sich aus meiner Sicht dringend stellen.
Ich werde nicht alles in meiner ersten Publikation vorwegnehmen.
Denn wenn die Berliner Justiz tatsächlich davon ausgeht, dass eine fehlende bisherige Veröffentlichung meine Aussagekraft mindert, dann dürfte sie sich auf die kommenden Beiträge freuen.
Willkommen in der Realität der Abteilung 164 F.
Willkommen zu meinem ersten Artikel.
WIR SIND ONLINE
WIR SCHLAGEN JETZT ZURÜCK!
Belege & Dokumente
Direkt an diesem Beitrag verknuepfte Unterlagen
PDF
aussageTrauzeugin Journalistin Marziniak
Portalbeleg · Belege · 26.08.2026